Papier-Industrie benötigt unempfindliche Drucker. In der Papier-Industrie werden Drucksysteme mit SPS-Schnittstelle Papier-Industrie benötigt unempfindliche Drucker. eingesetzt. Die Etikettierung erfolgt sehr häufig automatisch mit einem Applizierer. Zum Einsatz eines solchen Etikettierer müssen sich Drucker und Applizierer "unterhalten". Das erfolgt in der Regel via einer SPS-Schnittstelle. Dazu werden Daten an den Drucker mit dem Befehl übermittelt, die Daten zwar aufzubreiten aber noch nicht auszudrucken. Der gesamte Prozess wird von einem SPS-Rechner gesteuert.

Von Seiten des SPS-Rechners wird mittels Sensoren geprüft, ob die Ware (Palette oder Papierrolle) am richtigen Ort steht. Nun erhält der Drucker einen Impuls, die Daten, die schon einige Sekunden vorher übermittelt und aufbereitet wurden, jetzt auszudrucken. Das Drucksystem wird in Bewegung gesetzt und druckt in der Regel 2 indentische, große Etiketten aus und überprüft, ob es in dem Druckprozess keine Störungen (Papierfach leer, kein Toner mehr, Papierstau etc.) gegeben hat. Manche Drucker arbeiten so genau, dass man von dem "Blick auf die gedruckte Seite" spricht. Nun teilt der Drucker via der SPS-Schnittstelle dem SPS-Rechner mit, dass er seinen Druckjob ausgeführt hat und dieser nun mit dem Etikettierprozess weiter fortfachen kann. In der Papier-Industrie werden häufig Roboter eingesetzt,

In der Papier-Industrie werden häufig Roboter eingesetzt, die an der Stirn und an der Seite Etiketten aufbringen. Der Greifarm mit einer Saugplatte nimmt das erste Etikett von der nichtbeleimten Seite und klebt es auf die Papierrolle oder Palette. Danach folgt die Etikettierung des zweiten Etiketts. Sind beide Etiketten auf der Ware angebracht, gibt der Roboter über die SPS-Schnittstelle einen Impuls an die Anlage / an den Drucker, dass der Roboter-Arm in der Nullposition steht und auf eine neue Aufgabe wartet.

Die Produktion der Papier-Industrie arbeitet an 365 Tagen im Jahr täglich 24 Stunden, ohne Unterbrechung. Auch wenn nur alle 5 Minuten zwei Etiketten benötigt werden, beträgt das Druckvolumen pro Jahr über 420.000 A4-Seiten. Hinzu kommt, dass die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und die Staub- und Schmutzbelastung nicht zu unterschätzen ist. Darum empfiehlt es sich, für einen solchen Einsatz Industrie-Drucker zu nehmen.

Bislang wurden in der Papier-Industrie die großen Etiketten mit Zeilenmatrix-Druckern gedruckt. In einem Arbeitsgang kamen kleine Zeichen und große Barcodes auf das Etikett. Die Drucker waren robust und unempfindlich gegen Schmutz, Staub und hohe Luftfeuchtigkeit. Mehr und mehr wird diese Technik durch neuere Techniken abgelöst.